Interview

mit

Herbert Schlunegger

Lieber Herbert, schildere uns doch kurz deinen beruflichen Werdegang.

 

In Olten habe ich die Schulen besucht,

bevor ich dann an der Universität Bern mein Studium in Französisch und Englisch mit dem Gymnasiallehrerdiplom abschloss. Während 37 Jahren arbeitete ich als Hauptlehrer an der Handelsschule KV Aarau, die letzten 20 Jahre davon als Mitglied der Schulleitung.

 

Du arbeitest seit der Gründung des Rotreb-Teams im Jahr 2011 immer noch aktiv mit. Worin liegt für dich die Faszination dieses Hobbys?

 

Ich liebe die Arbeit draussen in der Natur.

Und dass die gleichen Rebstöcke trotzdem jedes Jahr einen anderen Wein hervorbringen, das erstaunt mich immer wieder neu.

 

Hast du eine Lieblingsarbeit im Rebberg?

 

Anfangs Jahr die Reben schneiden.

Das bedingt Wissen, Erfahrung und manchmal auch einfach Intuition.

 

Gibt es auch Tätigkeiten, die du im Rebberg nicht so gern ausübst?

 

Mit dem Fadenmäher im obersten,

steilen Drittel des Rebbergs das Gras schneiden ist harte Knochenarbeit.    

 

Bei welchen Gelegenheiten trinkst du den Wintersinger Cabernet Blanc?

 

Dieser Wein passt als Apéritif-Begleiter immer.

Aber mit frischer Spargel ist er schlicht eine Wucht.

 

Der Wintersinger Pinot Noir ist ein idealer Essensbegleiter. Welches ist deine Menu-Empfehlung?

 

Rösti mit Bratwurst. Oder ein kaltes Plättli.

 

Welche anderen Weine magst du auch?

 

Blauburgunder ist meine Lieblingsrebsorte.

Vorwiegend aus der Schweiz. Ich trinke grundsätzlich keine Weine, die über Tausende von Kilometern transportiert werden.

 

Kommt es vor, dass du mal ganz bewusst keinen Wein trinkst?

               

In der Passionszeit (40 Tage vor Ostern)

nehme ich regelmässig an einer Fastenwoche teil. Da verzichte ich dann natürlich auch auf Wein.

 

Zum Schluss noch eine nicht ganz ernst gemeinte Frage: Wieviel Wintersinger der Lage Rotreb soll man trinken?

 

Das kommt auf die Belastbarkeit deiner Leber an!

Danke für das Interview.